Obermaschinerie

Prospektzüge

 

Ein Prospektzug ist eine Hubeinrichtung mit mehreren Tragseilen, der zum Heben und Senken von Dekorationen, Beleuchtung usw. dient. Als Lastaufnahmemittel kommt in den meisten Fällen eine Laststange oder eine Traverse zum Einsatz. Prospektzüge können als Windenzüge ausgeführt werden (alle Seile werden auf einer Seiltrommel aufgewickelt) oder auch als so genannte Rohrwellenzüge (jedes Seil hat eine eigene Seiltrommel). Bei Windenzügen kann die gerillte Seiltrommel zur Aufnahme der Hubseile je nach Erfordernis und Platzverhältnissen horizontal liegend oder vertikal stehend angeordnet werden. Neben maschinellen Prospektzügen werden auch manuell bewegte Prospektzüge eingesetzt. Möglich sind Handwindenzüge oder Handkonterzüge (DIN 56921-1), bei denen die zu bewegende Last größtenteils durch Kontergewichte ausgeglichen wird.
Wir konzipieren die Prospektzüge entsprechend der Vorgaben und den technischen Erfordernissen individuell für den jeweiligen Anwendungsfall.

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Punktzüge

 

Im Wesentlichen aufgebaut wie ein Prospektzug, jedoch ausgestattet mit nur einem einzelnen Hubseil zum Bewegen punktförmiger Lasten.

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Punktzugwinden können fest installiert werden oder aber als mobile Einheit zum Einsatz an den unterschiedlichsten Punkten ausgeführt werden. Bei fest eingebauten Punktzugwinden wird jedoch oft der Seilabgangspunkt veränderbar ausgeführt, so dass auch hier eine den Anforderungen entsprechende variable Nutzung möglich ist.

Am Markt eingesetzt werden auch Punktzüge mit Ketten oder Stahlbändern an Stelle des Drahtseils als Tragmittel (Kettenzüge und Bandzüge); diese gehören jedoch nicht zu unserem Fertigungsprogramm. Auf Wunsch liefern wir Ihnen zur Komplettierung Ihrer Anlage Fremdprodukte, die wir für den jeweiligen Anwendungsfall adaptieren.

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Portalanlagen

Portalanlagen sind Stahlkonstruktionen, die bei der klassischen Guckkastenbühne den Bildausschnitt zum Zuschauerraum bilden und bühnenseitig zur Aufnahme der erforderlichen Beleuchtungsgeräte dienen. Portalanlagen sind teilweise begehbar ausgeführt und bestehen aus seitlichen Türmen oder Blenden und horizontalen Brücken oder Blenden. Diese horizontalen und vertikalen Elemente sind teilweise maschinell oder manuell verstellbar, um den Bildausschnitt in Höhe und Breite zu variieren.

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Schnür- und Rollenböden

Der Schnürboden ist eine in den meisten Fällen begehbare Stahlkonstruktion oberhalb der Bühnenfläche; sie dient der Aufnahme der Maschinen der Obermaschinerie – Prospekt- und Punktzüge und die dazugehörigen Seilrollen sind hier montiert. Um eine bessere Begehbarkeit der Schnürbodenebene zu erreichen, was auch für den Einsatz mobiler Punktzüge viele Vorteile bietet, ist die Stahlträgerlage zur Aufnahme der Umlenkrollen oft als getrennte Konstruktion als so genannter Rollenboden oberhalb der Schnürbodenebene ausgeführt.

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Arbeitsgalerien

Arbeitsgalerien sind begehbare Stegkonstruktionen an den Wänden des Bühnenhauses, meistens in mehreren Ebenen übereinander angeordnet. Sie dienen in erster Linie zu Zwecken der Beleuchtung, nehmen oft aber auch Steuerpulte zur Bedienung der Bühnenmaschinerie auf. Die bühnenseitigen Geländer dieser Stegkonstruktionen werden in der Regel derart gestaltet, das die einfache Montage von Beleuchtungsgeräten möglich ist (sog. Scheinwerfergeländer).

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Hubtore / Hubwände

 

Hubtore und Hubwände werden sowohl im Bühnenbereich als auch im Zuschauerbereich eingesetzt. Im Zuschauerbereich dienen diese vertikal beweglichen Wandflächen beispielsweise zur Verbindung mehrerer Einzelräume zu einer großen Gesamtheit.

Im Bühnenbereich finden sich oft Hubtore als Abschluss zwischen Seiten- und Hinterbühnen und der Hauptbühnenfläche. Diese Hubtore können mit einem speziellen Wandaufbau als Schallschutztor ausgeführt werden oder sie bilden einen Brandabschluss zwischen den verschiedenen Bühnenbereichen. In diesem Fall entsprechen die Hubtore in Aufbau und Antriebstechnik dem Eisernen Schutzvorhang.

 

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Vorhangzuganlagen

 

Die klassische Guckkastenbühne wird durch den im Portalbereich angeordneten Hauptvorhang zum Zuschauerraum hin geschlossen. Der Vorhang hängt in einer Schienenanlage, deren Dimensionierung vom Gewicht des Vorhangs abhängig ist. Das Öffnen des Vorhanges erfolgt manuell oder maschinell, wobei der mittig geteilte Vorhang entweder seitlich aufgezogen („Griechischer Vorhang“) oder aber auch vertikal nach oben („Deutscher Vorhang“) gehoben wird. Raffvorhänge und Wagnervorhänge stellen weitere Varianten dar.

 

Sonderanwendungen

Hier werden Sonderanwendungen beschrieben.

(z. B. St.-Petri-Dom in Bremen)