Untermaschinerie

Bühnenpodien

„Teil von horizontalen oder geneigten Bühnen-, Szenen-, Studio- oder Saalflächen, der vertikal abwärts und/oder aufwärts bewegt werden kann“ – so definiert die DIN 56950 Versenkeinrichtungen, zu denen die Bühnenpodien zählen. Stahlplattformen bilden im Ruhezustand einen Teil des Bühnenbodens und können maschinell aufwärts und /oder abwärts bewegt werden.

Der Hubvorgang der Bühnenpodien kann mit den unterschiedlichsten Antriebssystemen realisiert werden:

  • Zahnstangen oder Triebstöcke
  • Hydraulikzylinder
  • Hubspindeln
  • Spiralifte
  • Schubkettensysteme
  • Seilwinden

Oft werden Bühnenpodien derart gestaltet, dass Ihren Plattformen maschinell gegen die waagerechte geneigt werden können, um schräge Spielflächen herzustellen.

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Orchesterpodien

Als Orchesterpodien werden Bühnenpodien bezeichnet, die in der Regel im Bereich zwischen Hauptbühne und Zuschauerraum angeordnet sind.

In vielen Fällen können diese Podien auf das Niveau des Zuschauerraums angehoben werden, um so bei Vorstellungen ohne Orchester zusätzliche Sitzreihen einrichten zu können, oder aber sie werden auf das Niveau der Bühne angehoben, um so die Spielfläche zu vergrößern. In vielen Veranstaltungsstätten dienen diese Versenkeinrichtungen auch dem Transport von Material aus unter der Bühne oder unter dem Zuschauerraum befindlichen Lager- und Magazinräumen auf die Bühne bzw. in den Zuschauersaal.

 

Oft ist die heb- und senkbare Fläche des Orchestergrabens in zwei oder auch mehrere Teilflächen mit eigenen Antriebssystemen unterteilt, um so eine Anpassung an verschiedene Orchesterbestzungen mit unterschiedlichem Platzbedarf zu ermöglichen.

Drehscheiben / Drehbühnen

Die Drehbühne ist eines der „klassischen“ Elemente zur Bewerkstelligung schneller Bühnenverwandlungen; auf einer Drehbühne können mehrere Bühnenbilder vorbereitet und aufgebaut werden; durch Drehung werden die gewünschten Bildausschnitte in Richtung des Zuschauerraums gebracht. Eine Drehbühne ist eine teilweise mehrstöckige Konstruktion in der Untermaschinerie, in die teilweise auch weitere bühnentechnische Einrichtungen wie Bühnenpodien oder schrägstellbarer Plattformen eingebaut werden. Mit Hilfe der Drehbühne können dann auch diese Einrichtungen in die gewünschten Positionen gedreht werden.

Im Gegensatz zur Drehbühne ist bei einer Drehscheibe nur eine relativ flache Konstruktion drehbar; diese kreisrunde Scheibe ist entweder ständig Teil des Bühnenbodens und in diesen fest eingebaut, oder sie wird bei Bedarf auf die Bühnenfläche aufgelegt. Solch eine auflegbare Drehscheibe wird auf Grund der einfacheren Lagerung meist in einzelne Segmente zerlegbar ausgeführt.

Eine Möglichkeit besteht auch in der Integration einer Drehscheibe in einen ein- oder mehr teiligen Bühnenwagen.

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Personenversenkungen

Im Prinzip handelt es sich hierbei um ein Bühnenpodium mit einer relativ kleinen Plattform; oft nicht mehr als 1 m² groß. Nur klein zwar, aber groß genug um eine Person aus der Unterbühne auf die Spielfläche zu befördern oder um eine Person „in der Versenkung verschwinden zu lassen“, daher auch der Name.

Personenversenkungen können fest in der Bühnenanlage eingebaut sein; in der Regel sind Sie aber über Fahrwerke frei unterhalb der Spielfläche in der Unterbühne verfahrbar. Die Spielfläche ist dann mit einer Vielzahl von sogenannten Versenkungsklappen ausgerüstet, die in ihren Abmessungen der Größe der beweglichen Plattform der Personenversenkung entsprechen. Diese Klappen lassen sich manuell oder maschinell öffnen, um so Auftritte oder Abgänge mit Einsatz der Personenversenkung zu ermöglichen.

 

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Bühnenwagen

Bühnenwagen – horizontal verfahrbare Plattformen zum Bewegen von Bühnenbildteilen – werden in der Regel in Fahrschienen geführt oder sie sind frei auf der Bühnenfläche zu bewegen. Sie sind entweder mit eigenen, mitfahrenden Fahrantrieben ausgerüstet, oder sie werden über Seile oder Ketten gezogen, wobei die entsprechenden Antriebe fest in der Unterbühne installiert sind.
Oft werden die Abmessungen von Bühnenwagen so gewählt, dass sie mit den Abmessungen eventuell vorhandener Bühnenpodien übereinstimmen; die auf die Bühnenfläche gefahren Bühenwagen mitsamt den darauf aufgebauten Dekorationen lassen sich dann mit den Bühnenpodien auf das gleiche Höhenniveau wie die restliche Spielfläche absenken.

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Saalbodenverstellung

Die variable Nutzung eines Veranstaltungsraumes für die verschiedensten Nutzungen wird deutlich erhöht, wenn es möglich ist, die Topographie eines Veranstaltungsraumes maschinell in kürzester Zeit zu verändern – vom abgestuften Zuschauerraum zur ebenen Saalfläche. Dies kann dadurch realisiert werden, dass die Saalfläche in eine Vielzahl von einzelnen Podienflächen unterteilt wird. Neben dieser Lösung gibt es alternative Lösungsmöglichkeiten, um mit Hilfe von zentralen Hubbalken diese komplexen Raumveränderungen mit vielen bewegten Teilflächen mit nur wenigen Antrieben zu bewerkstelligen.

 

Prospektlager

Prospektlager als Teil der Untermaschinerie sind maschinell aus dem Bühnenboden hochfahrbare Regalkonstruktionen, in denen gerollte Prospekte und Aushänge unmittelbar im Bühnenbereich magaziniert werden können.

Prospektlager müssen jedoch nicht zwangsläufig als Teil der Untermaschinerie realisiert werden; wir haben auch bereits Anlagen erstellt, bei denen das Lagergestell mittels eines Hubwerkes von der Bühne in eine Lagerposition im Bühnenturm gehoben werden kann.

Als Orchesterpodien werden Bühnenpodien bezeichnet, die in der Regel im Bereich zwischen Hauptbühne und Zuschauerraum angeordnet sind.

In vielen Fällen können diese Podien auf das Niveau des Zuschauerraums angehoben werden, um so bei Vorstellungen ohne Orchester zusätzliche Sitzreihen einrichten zu können, oder aber sie werden auf das Niveau der Bühne angehoben, um so die Spielfläche zu vergrößern. In vielen Veranstaltungsstätten dienen diese Versenkeinrichtungen auch dem Transport von Material aus unter der Bühne oder unter dem Zuschauerraum befindlichen Lager- und Magazinräumen auf die Bühne bzw. in den Zuschauersaal.

 

Oft ist die heb- und senkbare Fläche des Orchestergrabens in zwei oder auch mehrere Teilflächen mit eigenen Antriebssystemen unterteilt, um so eine Anpassung an verschiedene Orchesterbestzungen mit unterschiedlichem Platzbedarf zu ermöglichen.