Bühnenpodium

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Podien zählen zu den sogenannten Versenkeinrichtungen. Versenkeinrichtungen sind Bestandteile von horizontalen oder geneigten bzw. gekippten Bühnen-, Szenen- oder auch Saalflächen, die in vertikaler Richtung verfahren werden können. Im Regelfall sind dabei beide Bewegungsorientierungen (d. h. auf- und abwärts) möglich.

Bei Bühnenpodien bilden ein- oder mehrstöckige Stahlplattformen im Ruhezustand einen Teil des Bodens und können bei szenischem Bedarf oder zu Transportzwecken maschinell bewegt werden. Sind mehrere Bühnenpodien vorhanden, können diese einen größeren Teil der Bühnenfläche abdecken, die dann durch synchronisierte Fahrt gemeinsam bewegt werden kann. Es sind aber auch gegenläufige Fahrten möglich.
Über Bühnenpodien können einerseits die Ebenen der Unterbühnen angefahren werden, aber auch Fahrten der Plattformen übeer den Bühnenboden hinaus sind realisierbar.

Der Hubvorgang der Bühnenpodien kann elektromechanisch mit unterschiedlichen Antriebssystemen realisiert werden:

  • Zahnstangen (Triebstöcke)
  • Hubspindeln
  • Seilwinden
  • Spiralifte
  • Schubkettensysteme

Wird die oberste Stahlbauebene so gestaltet, dass die den Bühnenboden tragenden Plattformelemente maschinell gegen die Horizontale geneigt werden können, um schräge Spielflächen herzustellen, spricht man von Kippgedecken.

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